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Heute ging es gegen den Spitzenreiter Godesberger FV und die Vorzeichen standen von Beginn an schlecht, da man nicht einmal 11 Mann zusammenbekam und so wieder einmal der Spielerbetreuer Ferdi über 90 Min. ran musste und man mit 10 Mann spielte.

Entsprechend schwach fing das Spiel an und über die folgenden 90 Min. baute man dann stark ab. Impekoven machte sich von Anfang an keine Illusionen hier als Sieger vom Platz zu gehen und so spielten sich die ersten 45 Min auch mehr oder weniger komplett in der eigenen Hälfte ab. Godesberg war nicht nur zahlenmäßig sondern auch konditionell und technisch weit überlegen und spielte sich in der Impekovener Hälfte fest. Einzig der mangelhaften Chancenauswertung ist es zu verdanken, dass man nach 45 Min mit „nur“ 4:0 in die Pause ging. Das Ziel hieß jetzt Schadensbegrenzung, doch in den zweiten 45 Min. drehte Godesberg erst richtig auf und unterstrich ihre Ambitionen auf die Meisterschale und den Aufstieg. Dass die Spieler der 2. Mannschaft nicht unbedingt motiviert waren, kann man ihnen auch nicht wirklich verübeln und so verlief das Spiel erwartungsgemäß nur auf ein Tor und Godesberg konnte mal was für ihre Torbilanz tun. Nach 90 Min. stand es dann sage und schreibe 12:0 für Godesberg und Impekoven 2 rutscht damit noch weiter in die Krise.
Fazit: Impekoven 2 steckt wohl in der schwersten Krise seit bestehen der Mannschaft und eine Lösung scheint momentan nicht in Sichtweite. Es fehlt an Motivation und vor allem an verlässlichen Spielern, die nicht nach 2 Niederlagen den Kopf hängen lassen und nicht wieder gesehen werden. Auch sollten sich die Spieler, die ohne sich abzumelden nicht mehr erscheinen mal fragen, was das für eine Einstellung gegenüber ihren Teamkameraden ist. Mit einem Kader von 8 Mann plus X kann man einen vernünftigen Spielbetrieb so nicht aufrechterhalten. Lösungsvorschläge sind herzlich willkommen.

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Leidenschaftslos, mutlos, kampflos…
Viel zu oft in dieser Saison waren dies die Worte, die die Leistung unserer Mannschaft umschrieben. Doch auch an diesem Spieltag treffen genau diese Beschreibungen auf Germania Impekoven zu!

Auch im Spiel gegen Croatia Bonn präsentierte sich die Germania, wie schon eine Woche zuvor gegen RW Beuel, in schwacher Form. Man lud den Gegner zum Tore schießen ein und schaffte es selbst in Überzahl nicht selber Druck auszuüben und erfolgreich zu sein. Im Gegenteil die Gastgeber konnten ihrerseits in Unterzahl das entscheidende 3:0 erzielen. An mangelndem Training kann es nicht liegen hat man doch eine gute Vorbereitung gehabt und auch ansonsten immer rege Trainingsbeteiligung. Auch am Personal wird es nicht scheitern, sind doch zur Zeit kaum Verletzte zu beklagen. So muss es, so bitter das auch sein mag, am Charakter der Mannschaft liegen, dass es in dieser Saison nicht laufen will. 10 magere Pünktchen stehen momentan zu Buche und die Abstiegsränge sind gefährlich nah. Kaum einer der Akteure auf dem Platz kommt an seine Normalform. Es fehlt an grundlegenden Tugenden, wie Disziplin, Konzentration und Einsatzbereitschaft.
Hatte man sich nach einem Horrorstart kurzzeitig erholt und mit Siegen neues Selbstbewusstsein getankt, so muss man nun erkennen, dass der kurzzeitige Aufschwung wohl leider zu Selbstgefälligkeit geführt hat. Anders sind die eklatanten Mängel, die gerade in den letzten beiden Partien zu sehen waren kaum zu erklären. Unsere Mannschaft war noch nie als die spielstärkste bekannt und das muss sie auch gar nicht sein. Doch die Sorglosigkeit, die man zuletzt an den Tag legte, kann man sich einfach nicht leisten. Aus den Fehlern der ersten Spieltage scheint keiner gelernt zu haben, macht man doch doch schon wieder die gleichen. Konstante Leistungen über Wochen sucht man vergeblich. Jeder muss sich selbst hinterfragen, wie sehr er sich für den Erfolg der Mannschaft engagiert.
Es gab einmal eine Zeit in Impekoven, da rannte und kämpfte jeder für seinen Nebenmann mit. Momentan scheint sich jeder aber selbst der Nächste zu sein und lässt die Mitspieler im Stich. Die Trainer sind ob des Angsthasenfußballs und der Gleichgültigkeit mit der sich die Mannschaft in ihr Schicksal ergibt ratlos und ohnmächtig.
Nun steckt man wieder im tiefsten Abstiegssumpf und jedem muss klar sein, dass man sich nur am eigenen Schopfe daraus befreien kann!
Aufstellung:Ruch – Beier, Manderfeld, Hulbert – Zwick, Welke, Becker, Löllgen, Lazar – Bluhm, Sicorello
Wechsel: 60. Kahraman für Bluhm, 70. Kliesch für Lazar

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Beim Auswärtspiel am gestrigen Sonntag gegen RW Beuel wollte Germania Impekoven den nächsten Schritt in Richtung der höheren Tabellenregionen machen und Abstand zwischen sich und die gefährlichen Plätze der Tabelle bringen. Doch einmal mehr kam es anders als erhofft, anstatt die Chance gegen die Konkurrenz zu nutzen vergab man sie kläglich.

Schon in der ersten Minute gab es die erste kalte Dusche für die Germanen. Ein gewisser Aziz Akarkach, der die erste Halbzeit bestimmen sollte, erzielte das 1:0 für Beuel. Dies hatte er vor allem der Schützenhilfe von Tobias Lazar zu verdanken, der in dieser Szene so wie später noch des öfteren sehr alt aussah. Lazar stand völlig falsch zum Ball und sein Gegner war mit einer schnellen Drehung vorbei und konnte den Ball aus fünf Metern locker zur frühen Führung einschieben. Alles, was man sich vorgenommen hatte, war dahin! Geschockt von dem frühen Rückschlag brauchte die Germania eine Weile um sich zu erholen. Beuel hätte diese Zeit nutzen können um schnell auf 2:0 zu erhöhen. Stattdessen kam die Germania relativ schnell dank zweier Routiniers zum Ausgleich. Erwin Grau spielte einen öffnenden Pass, der Angelo Sicorello in Position brachte und dieser erzielte den Ausgleich. Nun konnte das Spiel von neuem beginnen. Doch mehr Sicherheit kam nicht ins Impekovener Spiel. Immer noch präsentierte man sich zu zaghaft und mit eklatanten Schwächen in der Defensive. Die Aggressivität und das Selbstvertrauen aus dem Spiel gegen Wormersdorf waren wie weggeblasen.
Nach einer Standardsituation hatte Impekoven den Ball eigentlich schon sicher in den eigenen Reihen, doch der Versuch zu klären wurde zur Vorlage für Beuel zum 2:1. Ein weiterer Dämpfer für die ohnehin unsichere Mannschaft. Als dann auch noch nach einem Konter der schon in der ersten Minute erfolgreiche Spieler zum 3:1 traf, schien die Partie entschieden. Doch wenig später viel Angelo Sicorello im gegnerischen Strafraum und es gab einen etwas schmeichelhaften Elfmeter. Heinz Becker verwandelte sehr sicher und man konnte denken, dass Impekoven nun wieder auf der Höhe sei. Doch wenige Augenblicke vor der Pause gab es Einwurf auf Höhe des eigenen Strafraums. Der Ball wurde verlängert und die durch einen fehlgeschlagenen Befreiungsschlag entstandene Konfusion nutzte erneut der Spieler mit der Nummer 8 zum 4:2.
Mit diesem Ergebnis ging man sichtlich bedient in die Pause. Die Trainer zeigten sich fassungslos über die dargebotene Leistung und logische Konsequenz war, dass der Schwächste einer in der ersten Hälfte komplett schwachen Mannschaft ausgetauscht wurde. So spielte für Lazar in der zweiten Hälfte Dustin Welke. Die gesamte Mannschaft präsentierte sich nun in der Defensive etwas verbessert und die entscheidenden Beueler Akteure wirkten nicht mehr so spritzig, wie noch in den ersten 45 Minuten. Ein wirkliches Aufbäumen, war bei den Germanen aber nicht zu spüren. Es fehlte der letzte Wille, die nötige Aggressivität. Einzig Hein Becker langte Mitte der zweiten Hälfte ordentlich hin und als er sich bei seinem Gegenspieler entschuldigen wollte, brannten diesem die Sicherungen durch. Für ein völlig überflüssiges Nachtreten sah der Beuel zu Recht die rote Karte und brachte seine Mannschaft damit nochmals in Bedrängnis. Das sollte man zumindest denken. Doch zunächst gaben weiterhin die Gastgeber den Ton an. Auch als diese sich weiter zurückdrängen ließen gelang es Impekoven nicht, die sich bietenden Räume zu nutzen. Zu oft spielte man sich auf der einen Seite des Feldes fest, während sich an anderer Stelle freie Räume boten. Letztlich konnte man zwar durch einen traumhaften Schuss von Dustin Welke, der einem Strahl glich auf 4:3 verkürzen, wirklich gefährlich wurde man den Sportfreunden, die aufgrund der ersten 45 Minuten verdient gewannen, aber nicht mehr.
Man muss sich fragen, was bei Germania Impekoven falsch gemacht wird, dass die Leistungen nicht nur einzelner Spieler, sondern oft der ganzen Mannschaft von Woche zu Woche so stark variieren. Es wird Zeit, dass jeder und damit auch die Mannschaft im Ganzen zu konstant guten Leistungen findet. Fakt ist, dass man nun den Blick wieder nach unten richten muss und im nächsten Spiel gegen Croatia Bonn, das schon für die Rückrunde zählt unbedingt wichtige Punkte einfahren sollte.
Aufstellung: Ruch – Hulbert, Manderfeld, Welke – Bluhm, Grau, Becker, Löllgen, Lazar – Sicorello, Kahraman
Wechsel: 46. Welke für Lazar, 70. Ennenbach für Bluhm, 80. Bassenberg für Kahraman

01 Okt

Dieser Weg…

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… wird kein leichter sein, heißt es bei Xavier Naidoos letztjährigem Sommerhit, der unsere Nationalmannschaft durch die WM im eigenen Land begleitete. Für die Germania ist diese Saison bisher ein äußerst holpriger Weg gewesen.

Nach vier Spieltagen stand bei Impekoven die Null, nur leider nicht bei den Gegentoren, sondern bei den Punkten. Die Mannschaft präsentierte sich als leblose Hülse und ließ all das vermissen, was das Impekovener Spiel einmal ausmachte. Leidenschaftslos ergab man sich in den ersten Spielen seinem Schicksal. An eine Wende zum Guten war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Doch das Team zeigte Charakter und mit der Rückkehr von Stammtorhüter Sebastian Ruch kehrte auch mehr Selbstvertrauen in die Mannschaft zurück. Seit nunmehr drei Spielen war Impekoven vor dem Spiel gegen Kreisliga-A Absteiger Wormersdorf ungeschlagen und nun sollte ein weiterer Schritt aus der Krise getan werden.
Zum Auftakt einer als richtungsweisend zu betrachtenden Serie von drei Auswärtsspielen, präsentierte sich die Germania als die aggressivere Mannschaft und machte von Beginn an Druck. Bereits in den ersten Minuten kaufte man den Gastgebern den Schneid ab und band diese in der Defensive. Die Heimmannschaft wirkte verunsichert und die Germania drängte auf den frühen Führungstreffer. Folgerichtig fiel nach gut 20 Minuten das 1:0 für Impekoven. Der Ball wurde zielstrebig, endlich auch einmal unter Beteiligung des Mittelfelds, nach vorne getragen. Spielertrainer Angelo Sicorello wurde dann gut 20 Meter vor dem Tor schön eingesetzt und mit einem unhaltbaren Schuss brachte er das verdiente 1:0.
Jetzt war Wormersdorf erst recht bedient. Zwar investierten die Gastgeber nun ihrerseits mehr in das Spiel, jedoch sprangen keine gefährlichen Situationen dabei heraus. Impekoven spielte bis hierhin souverän und hatte Chancen die Führung zu erhöhen. Erst nach ca. 30 Minuten, als die Konzentration der Germanen etwas nachließ, wurde Wormersdorf gefährlicher. Doch gerade als der SVW mehr Druck entwickelte war es erneut Angelo Sicorello, der aus ähnlicher Position wie beim 1:0 traf und damit kurz vor der Halbzeit auf 2:0 erhöhte. Etwas überrascht über die einfache Führung, aber glücklich über die souveräne Leistung ging es für Impekoven dann in die Pause.
Und auch in den zweiten 45 Minuten wollte man sich nun die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. So beschränkte man sich bei der Germania zunächst auf die Verteidigung, während die Wormersdorfer harmlos blieben und teilweise kopflos anrannten, so dass unsere Mannschaft leichtes Spiel hatte. Chancen das vorentscheidende 3:0 zu machen ließen die Impekovener verstreichen und so wurde es am Ende einer spielerisch armen zweiten Hälfte noch einmal kurz hektischer, als Wormersdorf auf Offensive setzte, letztlich aber zu ungefährlich blieb um den Impekovener Sieg zu gefährden.
So gestaltete Impekoven das erste von drei Auswärtsspielen, die als Gradmesser für den weiteren Saisonverlauf dienen können, erfolgreich und machte weiteren Boden in der Tabelle gut. Der Kontakt an die obere Tabellenhälfte ist nun hergestellt ,trotzdem stehen, nachdem die Hälfte der Hinrunde absolviert ist, nur zehn Punkte zu Buche und auch der Tabellenkeller ist noch nahe. Es gibt also keinen Grund sich auszuruhen, denn es ist noch nichts erreicht und mit Rot-Weiß Beuel wartet schon der nächste schwere Brocken auf die Germania.
Aufstellung: Ruch – Beier, Manderfeld, Welke – Lazar, Löllgen, Becker, Grau, Kliesch – Sicorello, Bluhm
Wechsel: 46. Zwick für Kliesch, 50. Hulbert für Welke, 70. Kahraman für Zwick

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Am heutigen Sonntag ging es zu Hause gegen Wormersdorf II und da die 1. Mannschaft der Germania mit 7:2 gut vorgelegt hatte, wollte man hier nicht hinten anstehen. Trotzdem war die Spielausrichtung gewohnt defensiv mit nur einer echten Spitze und der zuletzt verletzte Kapitän Marcel Breidenbach rückte wieder zurück in den Kader.

Leider konnte Impekoven II von Beginn an keine Akzente setzen und sah sich schon beim 1. Angriff der Wormersdorfer mit 0:1 im Hintertreffen. Und in dieser Taktzahl ging es auch weiter, man bekam die Bälle nicht vernünftig hinten raus, bzw. verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball und die Abwehr sah sich dann einer Überzahl von Gegenspielern gegenüber, die zumeist clever agierten und dann auch noch die Portion Glück hatten, um den Angriff erfolgreich abzuschließen. So stand es dann bereits nach 15 Min. 0:3 und für den ein oder anderen Impekovener war das Spiel damit wohl auch schon gelaufen. Bis zur Halbzeit erhöhten die Gäste dann auch noch auf 0:5 und Impekoven ging geschockt in die Kabine. Die Ansprache des Trainers war entsprechend, da es Impekoven an Einsatzwillen und Aggressivität fehlte und man sich hier vor eigenem Publikum teilweise vorführen ließ. In der 2. Halbzeit sah das Spiel der Germania dann etwas besser aus und man kam zu mehreren Torchancen, auch weil Wormersdorf nun etwas überheblich wurde und mit Mann und Maus nach vorne stürmte, da jeder mal ein Tor schießen wollte. Dummerweise gelang dies auch bei jedem 3. Versuch und so blieb der Treffer zum 8:1 von Mohammed per Kopf nur eine kleine Randnotiz in einem peinlichen 9:1 Auftritt der Germania.
Fazit: In der ersten Halbzeit spielte Impekoven anscheinend Tipp-Kick und bewegte sich zu wenig, auch mangelte es an aggressivem Zweikampfverhalten und Willen. Wo diese Tugenden, die man zuletzt noch gegen Muffendorf sehen konnten hin sind, wer weiß es…. In der 2. Halbzeit, bedingt durch das Verhalten des Gegners kam man doch zu einigen Chancen, die aber vergeben wurden, Auch stimmte das Abwehrverhalten der Mannschaft insgesamt nicht und unsere Abwehr sah sich oft einer Überzahl von Gegenspielern gegenüber und war folglich machtlos. Das Spiel sollte man am besten ganz schnell abschreiben und nach vorne blicken und nächsten So. Wiedergutmachung walten lassen.

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Nachdem man letzte Woche der Zweitvertretung des SV Wachtberg einen Punkt abtrotzen konnte, mussten gegen die direkte Konkurrenz aus dem Tabellenkeller diesen Sonntag drei Punkte her. Zu Gast war West Trakien, dass vor der Saison noch zum Kreis der Aufstiegsfavoriten zählte und sich momentan im Abstiegskampf wiederfindet.

Die Gründe hierfür mögen vielfältig sein, tun aber nichts zur Sache. Beide Trainer warnten davor die Gäste zu unterschätzen, denn diese stünden mit dem Rücken zur Wand und würden erwartungsgemäß alles geben um aus dem Keller zu kommen. Doch die dünne Personaldecke scheint bei West Trakien momentan einfach nichts herzugeben. Schnell wurde klar, dass auch diesmal nur eine Rumpftruppe angereist war.
Schon nach wenigen Minuten wurde erkennbar, dass die Ordnung in der Defensive der Gäste überhaupt nicht stimmte und auch offensiv wusste der Gegner nichts auszurichten, obwohl sich streckenweise haarsträubende Fehler im Impekovener Abwehrverhalten zeigten. Oftmals wurden Gegenspieler einfach schlichtweg übersehen, jedoch fehlte den überforderten Gästen das Verständnis die Fehler der Germanen zu nutzen. Impekoven zeigte sich, wie so oft gegen schwächere Gegner auch wenig souverän. Zwar wurden die Fehler im Defensivverhalten nicht bestraft, jedoch war die Germania in der Offensive bis auf wenige Ausnahmen harmlos. Impekoven hatte zwar mehr oder weniger den Gegner im Griff, doch wirklich überzeugend wirkte man nicht. Trotz allem ging man schließlich verdient mit 1:0 in Führung. Florian Bluhm konnte nach ca. 20 Minuten einen Abpraller aus halblinker Position in die Maschen wuchten. Der Bann war nun gebrochen, doch Souveränität zog immer noch nicht ins Impekovener Spiel ein. Das glanzlose 2:0 besorgte dann Spielertrainer Angelo Sicorello, der damit seine seit Wochen andauernde Durststrecke endlich beenden konnte. Auch das 2:0 brachte keine Ruhe. West Trakien war der sprichwörtlich angeschlagene Boxer, der jederzeit die nachlässige Deckung des Gegners nutzen konnte um wieder voll auf der Höhe zu sein. So war es dann schließlich auch. Impekoven versäumte nachzulegen und die Gäste konnten den etwas glücklichen Anschlusstreffer landen.
Mit dem Ergebnis von 2:1 ging es also in die Pause. In der zweiten Hälfte war das Ziel die müden Gäste durch aggressive Verteidigung mürbe zu machen und schließlich den vorentscheidenden Treffer zu landen. Zunächst ging diese Taktik auch gut auf. Impekoven erkämpfte sich schnell die Bälle, wusste aber dann mit diesen wenig anzufangen. Nach ungefähr zehn Minuten konnte sich, der an diesem Tag gut aufgelegte Florian Bluhm, nach einem öffnenden Pass durchsetzen und brachte die ersehnte 3:1 Führung. Abschließende Sicherheit brachte aber auch dieser Treffer nicht. Immer noch blieb viel Hektik im Spiel der Gastgeber. Wenig später traf dann Angelo Sicorello zum zweiten Mal und allen war die Erleichterung anzumerken, dass der Torgarant langsam wieder zu alter Stärke zurückfindet. Bis auf wenige Ausnahmen schien nun die Moral der Gäste gebrochen zu sein und die Germania scheiterte ein ums andere mal knapp vor dem Tor. Schließlich wurde der eingewechselte Tobias Lazar im Strafraum zu Fall gebracht und Kapitän Heinz Becker verwandelte den fälligen Strafstoß zum 5:1. Die nun sichere vier-Tore-Führung sorgte bei Impekoven dafür, dass die Defensive einmal mehr vernachlässigt wurde und mit dem Mute der Verzweiflung erkämpfte sich einer der Gäste einen Strafstoß. Nun stand es 5:2 und die Germanen mussten sich erneut auf ihre Aufgabe besinnen. Schließlich war es Rene Löllgen, der den alten Abstand wiederherstellte und keinen Zweifel mehr am Sieg aufkommen ließ. Den Schlusspunkt setzte Florian Bluhm mit seinem dritten Treffer an diesem Tage.
Unter dem Strich steht ein glanzloser Sieg gegen überforderte Gegner. Für die nächsten beiden Auswärtsspiele wird von den Germanen mehr Konzentration gefordert sein. Die Spiele beim SV Wormersdorf und Rot-Weiß Beuel werden ein Gradmesser sein und bestimmen die Richtung in die es für Impekoven in der nahen Zukunft gehen wird.

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Tabelle

Kreisliga C, Gruppe 1

Kreisliga C, Gruppe 1

  • 1. SSV Merten II
  • 2. SC Fortuna Bonn III
  • 3. SV Vorgebirge
  • 4. RW Lessenich II
  • 5. Germania Impekoven
  • 6. 1. FC Hardtberg
  • 7. SSV Bornheim III
  • 8. SC Widdig 1922 e.V.
  • 9. TuS Roisdorf
  • 10. SSV Rösberg
  • 11. TV Rheindorf
  • 12. SV Buschdorf 02 II
  • 13. SV Hertha Buschhoven II
  • 14. ASG Uni Bonn II
B-Junioren, Staffel 3

B-Junioren, Staffel 3

  • 1. SV Boluspor Bonn
  • 2. SV Niederbachem II
  • 3. SC Volmershoven-Heidgen
  • 4. VfL Alfter II
  • 5. Germania Impekoven
  • 6. SV Vorgebirge
  • 7. SC Fortuna Bonn II
  • 8. TuS Odendorf
  • 9. SC Villip
  • 10. TV Rheindorf II
C-Junioren, Staffel 4

C-Junioren, Staffel 4

  • 1. FV Salia Sechtem
  • 2. SV Niederbachem
  • 3. Oberkasseler FV
  • 4. Germania Impekoven
  • 5. RW Lessenich III
  • 6. SC Volmershoven-Heidgen
  • 7. SG SSV Walberberg/SV Vorgebirge
D11-Junioren, Staffel 4

D11-Junioren, Staffel 4

  • 1. Germania Impekoven
  • 2. VfL Meckenheim II
  • 3. RW Lessenich III
  • 4. Spfr. RW Beuel
  • 5. JSG Beuel IV
  • 6. Oberkasseler FV
  • 7. SSV Heimerzheim
  • 8. SV Hertha Buschhoven II
  • 9. TuS Germania Hersel II
  • 10. FV Endenich III
  • 11. BSV Roleber II
  • 12. SC Volmershoven-Heidgen II
E-Junioren, Staffel 1

E-Junioren, Staffel 1

  • 1. TuS Roisdorf
  • 2. Germania Impekoven
  • 3. VfL Alfter
  • 4. SSV Walberberg
  • 5. SG SV Hertha Buschhoven/SV Swisttal
  • 6. FV Salia Sechtem
  • 7. SV Boluspor Bonn
  • 8. SV Vorgebirge
  • 9. SSV Merten
  • 10. TB Witterschlick
  • 11. SC Widdig
  • 12. TuS Odendorf
F-Junioren, Staffel 5

F-Junioren, Staffel 5

  • 1. FC Pech II
  • 2. Spfr. RW Beuel
  • 3. Germania Impekoven
  • 4. SV Buschdorf 02 III
  • 5. RW Lessenich
  • 6. BSV Roleber II
  • 7. Oberkasseler FV II
  • 8. SV Ennert-Küdingh. II
  • 9. VfL Lengsdorf
  • 10. JSG Beuel III
  • 11. SSV Plittersdorf II
  • 12. SC Volmershoven-Heidgen