Es war die erste Bewährungsprobe der Rückrunde – Ergebnis: Durchgefallen! Nach drei Pflichtsiegen in Folge hoffte man bei Germania Impekoven endlich in der Spur zu sein und machte sich sogar Hoffnungen doch noch ein Wörtchen um den Aufstieg mit zu reden. Seit letztem Sonntag kann man sich von diesem Thema verabschieden. Stattdessen sollte man sich den offenkundigen Baustellen widmen, die es in der Mannschaft, wenn man diese überhaupt so nennen darf, gibt.
Die Art und Weise, wie sich die Spieler der Germania vor allem in der ersten Halbzeit präsentierten zeigt einmal mehr auf, dass in Impekoven eben keine Mannschaft auf dem Feld steht. Gegen Bornheim sollte bewiesen werden, dass die letzte Serie kein Strohfeuer war. Doch Impekoven geriet schnell in Rückstand und bekam überhaupt keine Struktur ins eigene Spiel. Nachdem Bornheim auch noch das 2:0 erzielte, zerfiel die Mannschaft einmal mehr in ihre Einzelteile. Die Verantwortung wurde weitergeschoben und Spieler, die Führungsrollen übernehmen sollten, versteckten sich vollkommen. Es wurde offenkundig, dass die letzten Spiele nur deshalb so erfolgreich waren, weil die Gegner dies zuließen. Bornheim erwies sich auch als schwacher Gegner, doch es reichte um Impekoven zu düpieren.
Bezeichnend war, dass nach dem 1:2-Anschlusstreffer postwendend das 3:1 per Foulelfmeter fiel. Einziger Lichtblick nach diesem Offenbarungseid ist, dass Impekoven in der zweiten Halbzeit Moral zeigte. Die Mannschaft beherrschte das Geschehen und erzielte verdient den Anschlusstreffer zum 2:3. In der Folge riskierten die Spieler alles. Der Aufwand wurde letztlich nicht belohnt. Stattdessen lief es wie so oft im Fußball. Bornheim konnte nach einem Konter zum entscheidenden 4:2 treffen und Impekoven war geschlagen.
Damit kann man das Thema Aufstieg, dass zuletzt wieder aktuell wurde, getrost vergessen. Zwar ist der Abstand zur Spitze nicht größer geworden, aber in der momentanen Verfassung kann der Aufstieg kein Thema sein. Es bleibt dabei, dass Impekoven zunächst einmal eine Mannschaft auf den Platz bringen muss, die nicht beim kleinsten Widerstand auseinanderfällt. Dies muss die Basis für langfristigen Erfolg sein, dann kann man sich vielleicht auch höheren Aufgaben widmen.
Aufstellung: Atmani – Beier, Münstermann, Kliesch – Bestvater, Balic, Lazar, Koep, Maksutin – Thuir, Karsten
Wechsel: Balga für Beier, Glombitza für Thuir
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